Fantomas gegen Interpol




Technisches
Land
 
FI
Jahr
 
1965
Länge
 
99 min.
Farbe
 
color
Tonverfahren
 
Mono
Format
 
35 mm
   
(2.35:1, Franscope)
Krimi


Credits
Regie   André Hunebelle
Drehbuch   Jean Hallain, Pierre Foucaud
Literaturvorlage   Marcel Allain, Pierre Souvestre
Kamera   Raymond Lemoigne
Spezialeffekte   Gérard Cogan, Gil Delamare, François
    Sune, Claude Carliez
Schnitt   Jean Feyte
Musik   Michel Magne
Ton   René C. Forget
Ausstattung   Max Douy
Maske   Anatole Paris, René Daudin
Produktion   Paul Cadeac, Alain Poire für P.A.C./
    Victory/Gaumont (Paris)
Verleih   Rank


Erstaufführung
Kinostart
F
  08.12.1965
D
  01.03.1966
       
TV-Premiere
D
  18.02.1975, ZDF
       
DVD
USA
  30.11.2001 (Gaumont)
D
  05.07.2004 (UFA)
D
  02.08.2004 (UFA, Trilogie)
D
  30.08.2004 (UFA, Special Edition)


Einspielergebnisse

?



Darsteller
Jean Marais   (Fantomas/Jerome Fandor/
    Professor Lefèvre)
Louis de Funès   (Kommissar Juvé)
Mylène Demongeot   (Hélène)
Jacques Dynam   (Inspektor Bertrand)
Robert Dalban   (Zeitungsverleger)
Albert Dagnan   (Professor Marchand)
Christian Toma   (Inspektor)
Michel Dupleix   (Inspektor)
Olivier de Funès   (Michel)
Robert Le Béal   (Minister)


Inhalt
Fantomas auf dem Weg zur Weltherrschaft. Ein Fachmann für Strahlenwaffen soll ihm dabei helfen. Wieder tauchen Kommissar Juvé, Journalist Fandor und Braut auf, um Fantomas den Wissenschaftler abspenstig zu machen. Wieder gibt es das bekannte Hasch-mich-Spiel, wieder einen handfesten, tempogeladenen Jux. Fantomas ist natürlich gerissen genug, mittels eines Autos, das sich unversehens in ein Flugzeug verwandelt, zu entkommen. Absoluter Gag ist der dramatische Fallschirmabsprung, bei dem es Fandor gerade noch gelingt, Juvé zu retten, der sich - wie immer zerstreut - mit dem einzigen, als Fallschirm getarnten leeren Schutzsack in die Tiefe gestürzt hat.

 


Kritik
Nach dem Riesenerfolg von Fantomas entstand mit demselben Team eine Fortsetzung um den maskierten König der Unterwelt, ein Filmstoff, der Generation auf Generation von französischen Kinomachern fasziniert. Jean Marais spielt in dieser rasanten und urkomischen Neuauflage sogar drei Rollen: Neben Fandor und Fantomas ist er als Professor Lefèvre zu sehen. Eine weitere Fortsetzung entstand 1966: Fantomas bedroht die Welt.

»Keine Epoche hat sich so sehr den Kopf über das Wesen des Menschen, die Geheimnisse seiner Seele und seines Geistes den Kopf zerbrochen wie das 20.Jahrhundert. Die Fantomas-Filme sind ein Ausdruck dieses Rätselratens. Gelingt es seinen Verfolgern - oder Opfern - einmal, ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen und ihm gar die Maske vom Kopf zu reißen, kommt darunter stets nur eine neue Larve zum Vorschein. Fantomas scheint mehr zu sein als ein Mensch, er ist ein Prinzip: das seelenlose, technisch hochgerüstete Böse, das sich nur durch seine Taten, nicht durch ein Gesicht auszeichnet. Bevorzugte Vermummung des Bösen sind die Gesichter seiner Verfolger.« (TV-Spielfilm).



Auszeichnungen

-



Bewertung
 
*
 


Literatur

Hahn, Ronald M./Jansen, Volker: Lexikon des Science-Fiction-Films, München 1997



Weblinks

IMDB